Von barbara
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Veröffentlicht: 31. März 2016
- Zuerst muss die Technik des Lesens erworben werden.
- Unerlässlich:
- Alle geforderten Schriftzeichen (Buchstaben) unterscheiden und vorwärts und rückwärts benennen ( A Be Tse bis Igs Ypsilon Zet).
- Das betrifft fürs deutsche Alphabet 26 Grossbuchstaben (Majuskeln, Versalien) und 26 Kleinbuchstaben (Minuskeln, Gemeine); zusammen 52 schriftliche Zeichen.
- Erstschrift: Antiqua, Groteske
- Zu den Schriftzeichen die geforderten Laute sprechen.
- Silben lesen
- Steigerung: 2, dann 3, dann 4, dann 5, dann 6, dann 7 Zeichen
- Leicht in Laute umzusetzen sind 1 Konsonant – 1 Vokal
- Lautes Mitsprechen ist beim ersten Lesen wichtig,
- Lesen als Technik ist ein visueller Prozess
- Die Augen bewegen sich sprunghaft.
- Das visuelle Erfassen bei ruhigen Augen dauert etwa 1/3 Sekunde, dann bewegen sich die Augen zu einer andern Stelle ohne visuelles Erfassen.
- Das Verarbeiten der beiden visuellen Eindrücke dauert länger.
- Je nach Reaktion kann das Geschriebene kurz abgedeckt und ½ bis 1 Sekunde gewartet werden, bis die lautliche Äusserung erfolgt.
- Lesen ist auf allen Stufen bei gut eingestellten Augen anstrengungsfrei und ausdauernd möglich.
- Fliessendes, geläufiges Lesen bedeutet, das visuell erfasste Schriftstück in mässigem Sprechtempo gut hörbar vorlesen. („Flüssiges“ Lesen ist eine verfehlte Bezeichnung, da „flüssig“ einen Aggregatzustand meint.)
- Stilles Lesen heisst, die vertrauten visuellen Eindrücke rasch und sprunghaft auf grund von vertrauten optischen Merkmalen erfassen und sinngemäss verarbeiten, ohne Sprechbewegungen.
- Beim ersten Lesen müssen unvertraute Inhalte mündlich erarbeitet werden.
- Erzählen lassen und erzählen sind wichtig.
- Erst wenn die Lesetechnik mittels vertrauter Inhalte erarbeitet ist, kann Lesen eingesetzt werden, um damit unvertraute neue Inhalte zu erarbeiten.
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