{"id":83,"date":"2016-06-16T20:24:02","date_gmt":"2016-06-16T18:24:02","guid":{"rendered":"http:\/\/gachter.name\/lirumlarum\/?p=83"},"modified":"2022-08-25T18:01:34","modified_gmt":"2022-08-25T16:01:34","slug":"toc-toc-toc-qui-frappe-a-la-porte-qui-est-ce-max","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gachter.name\/lirumlarum\/2016\/06\/16\/toc-toc-toc-qui-frappe-a-la-porte-qui-est-ce-max\/","title":{"rendered":"\u201eToc, toc, toc! Qui frappe \u00e0 la porte? Qui est-ce, Max?\u201d"},"content":{"rendered":"<p><b>Leserbrief<\/b> zu\u00a0<a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/kommentare\/fremdsprachenunterricht-in-der-volksschule-wie-viel-sprache-darf-es-sein-ld.88206\">Fremdsprachenunterricht in der Volksschule &#8211;\u00a0Wie viel Sprache darf es sein?<\/a>\u00a0Kommentar von\u00a0Walter Berner, NZZ 11.6.2016<\/p>\n<p>60 j\u00e4hrige Bernerinnen und Berner erinnern sich sicher noch an ihre erste Franz\u00f6sichlektion in der 5.Klasse, dem ersten Sekundarschuljahr. Man hatte damals im Kanton Bern das Verh\u00e4ltnis 4 zu 5, also vier Primarschuljahre, dann f\u00fcr etwa die H\u00e4lfte der Schulkinder den \u00dcbertritt in die Sekundarschule ohne oder mit Pr\u00fcfung. F\u00fcr die andern wurde die Primarschule bis zum 9. Schuljahr weitergef\u00fchrt. Ein \u00dcbertritt nach dem f\u00fcnften Primarschuljahr in die Sekundarschule war m\u00f6glich. Oft folgte im Anschluss daran ein Welschlandjahr.<\/p>\n<p>Dank grosssprecherischer ostschweizer Erziehungsr\u00e4te wurde nach langem Hin und Her allgemein auf 6 zu 3 und auf Sp\u00e4tsommerschulbeginn umgestellt, und nun haben es die Anstrengungen der verschiedenen Erziehungsdirektoren und Direktorinnen tats\u00e4chlich zu Stande gebracht, auf 9 zu 0 umzustellen, genauer auf 12 zu 0, das heisst, ab 4 Jahren Schule irgend welcher Art und kein Jahr mehr mit einem Unterricht, der tats\u00e4chlich in die Grundlagen der einzelnen F\u00e4cher einf\u00fchrt, was ja der Auftrag der allgemeinen Volksschule w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wor\u00fcber sich <b>Walter Bernet<\/b> in der NZZ vom 11. 6. 2016 ausl\u00e4sst, zeugt wie so mancher andere Beitrag auch, \u00fcber bare Unkenntnis des tats\u00e4chlichen Sachverhalts. Es ist ein netter im alten Stil verfasster Aufsatz mit den obligatorischen drei Seiten, der keine wesentlichen Aussagen enth\u00e4lt. Was wirklich festzustellen ist, dass <i>\u201e<\/i><i>sich der Sprachenunterricht in den letzten zehn, zwanzig Jahren enorm <\/i><b><i>verwickelt<\/i><\/b><i> <\/i><i>hat<\/i>\u201c. Linguistische Theorien werden breitgeschlagen, die im Volksschulunterricht fehl am Platz sind.<\/p>\n<p>Und dann wird einmal mehr \u201e<b><i>die Schule\u201c <\/i><\/b>in Pflicht genommen.\u00a0 Die Schule soll \u201e<i>bestimmen welcher Themenmix der F\u00e4cher-in welcher Phase der Volksschulbildung am sinnvollsten ist<\/i>\u201c und die Schule \u201e<i>muss prim\u00e4r die Antwort<\/i>\u201c darauf geben. Die Schule \u201e<i>muss die Ziele erreichen, dann hat die Schule alles richtig gemacht<\/i>\u201c. Unter \u201e<i>erstens<\/i>\u201c und \u201e<i>zweitens\u201c<\/i> folgen wunderbare Rezeptvorschl\u00e4ge, die in allen Jahrhunderten immer wieder umgesetzt wurden, leider nicht von \u201e<i>der Schule<\/i>\u201c, sondern von Lehrern und Lehrerinnen, die sich immer wieder begeistert und engagiert mit den ihnen anvertrauten Kindern gemeinsam auf den Weg in die jeweilige Erwachsenenwelt machten.<\/p>\n<p><b>\u201eVoil\u00e0, c\u2019est tout. \u00c7a suffit maintenant.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Dr. Barbara M\u00fcller, Kapfstr. 4 b, 9436 Balgach<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leserbrief zu\u00a0Fremdsprachenunterricht in der Volksschule &#8211;\u00a0Wie viel Sprache darf es sein?\u00a0Kommentar von\u00a0Walter Berner, NZZ 11.6.2016 60 j\u00e4hrige Bernerinnen und Berner erinnern sich sicher noch an ihre erste Franz\u00f6sichlektion in der 5.Klasse, dem ersten Sekundarschuljahr. 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