{"id":104,"date":"2016-06-22T23:10:32","date_gmt":"2016-06-22T21:10:32","guid":{"rendered":"http:\/\/gachter.name\/lirumlarum\/?p=104"},"modified":"2022-08-25T18:00:37","modified_gmt":"2022-08-25T16:00:37","slug":"schweizer-brevier-nr-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gachter.name\/lirumlarum\/2016\/06\/22\/schweizer-brevier-nr-3\/","title":{"rendered":"Schweizer Brevier Nr.3"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Balgach. 12.Mai 2016<\/p>\n<p><i>Kurzinformationen f\u00fcr im Schulbereich politisch Interessierte und alle Stimmberechtigten<\/i><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\">Hans, mein Sohn, was machst du da?<br \/>\n<em>Vater, ich studiere.<\/em><br \/>\nHans, mein Sohn, das kannst du nicht.<br \/>\n<em>Vater, ich probiere.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hansli, wo bisch?<br \/>\n<em>Da obe.<\/em><br \/>\nWas machsch?<br \/>\n<em>N\u00fct.<\/em><br \/>\nChumm denn abe , wenn-d\u2018 fertig bisch.<\/p>\n<p>Liebe Leserinnen, liebe Leser<\/p>\n<p>Sprachen lernen, Fremdsprachen lernen, Deutsch lernen\u2026 die Zeitungen, Zeitschriften, Radiomeldungen sind voll von Argumenten daf\u00fcr und dagegen. Die Allgemeinheit scheint ganz selbstverst\u00e4ndlich zu wissen, wie Sprechen lernen vor sich geht und wie Sprache m\u00f6glich wird. Und tats\u00e4chlich ist es so, dass es an die 80% der Kinder wie von selbst lernen. So er\u00fcbrigt sich die M\u00fche, sich dar\u00fcber Gedanken zu machen, wie die Bedingungen dazu sind und wie dieser Prozess verl\u00e4uft.<\/p>\n<p><i>Die Frage jedoch ist:\u00a0<\/i><\/p>\n<p>Gibt es verl\u00e4ssliche, erwiesene Anhaltspunkte, die ohne Glauben und Meinungen eine tragf\u00e4hige politische Entscheidung erlauben?<\/p>\n<p>Im Folgenden soll diesbez\u00fcglich einiges bekannt gemacht werden.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Dr. Barbara M\u00fcller<\/p>\n<h3>Lesen kann doch jeder!<\/h3>\n<p>HARDI FISCHER, seinerzeit Professor an der Eidgen\u00f6ssischen technischen Hochschule (ETH) erw\u00e4hnt:<\/p>\n<p>\u201e<i>Wenige Menschen machen sich eine Vorstellung davon, welch komplizierte Vorg\u00e4nge sich hinter dem Sprechen verbergen. Wer die als selbstverst\u00e4ndlich und nat\u00fcrlich erscheinenden Vorg\u00e4nge verstehen will, ben\u00f6tigt eingehende Kenntnisse der neuronalen Verarbeitungs-und Steuerungsabl\u00e4ufe\u201c,<\/i> dazu die Kenntnis der Funktion der betreffenden Organe und obendrein das Wissen, wie sich Sprachen strukturieren.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst arbeiten drei in sich unabh\u00e4ngige Sinnesbereiche zusammen.<\/p>\n<ul>\n<li><i>Sprechen mit all seinen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten wird geh\u00f6rt<\/i>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gesprochenes h\u00f6ren allein ist schon ein ausgekl\u00fcgelter Vorgang im K\u00f6rper, der physikalische Eindr\u00fccke von aussen physiologisch umsetzt. Das besondere daran: Der Klang taucht auf und verklingt. Es braucht also eine M\u00f6glichkeit, sich beim erneuten Erklingen daran zu erinnern: Aha! Das habe ich schon einmal geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dieses \u201e<i>Geh\u00f6rtes erinnern k\u00f6nnen<\/i>\u201c ist famili\u00e4r unterschiedlich angelegt. Landl\u00e4ufig k\u00f6nnte es mit Musikalit\u00e4t verglichen werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Wie aber kommt jemand zum Sprechen, genauer gesagt, zum \u00c4ussern von Lauten? Ausatmung und Stimme sind beteiligt, dazu die unterschiedlichen Muskeln im Mundbereich, die \u00f6ffnen, schliessen und verengen k\u00f6nnen. Ansatz dazu sind bei den Neugeborenen saugen und in der Folge kauen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Was jetzt geschieht, ist direkt ph\u00e4nomenal. Der geh\u00f6rte Sprachklang steuert die entsprechende Muskulatur f\u00fcrs Aussprechen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Beim Lesen, wie es allgemein verstanden wird, spielen die Augen die Hauptrolle. Sie k\u00f6nnen dorthin schauen, wo es ihnen beliebt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Warum aber gibt es Illetristen, das heisst, Leute, denen das Lesen mittels Buchstaben fremd ist? In unseren Landen sind doch Buchstaben \u00fcberall zu sehen. Leider bleiben die Buchstaben und Zeichen von sich aus stumm, dies bei allen verschrifteten Sprachen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcrs Lesen muss klar sein, welches Zeichen wie gesprochen wird, und daf\u00fcr ist jemand n\u00f6tig, der es einem sagt.<\/p>\n<p>Wohlgemerkt: es geht als erstes darum, die Technik des Lesens zu erwerben, denn Lesen heisst als erstes nichts anderes, als nach einer Vorlage zu sprechen. Den Inhalt verstehen ist dann das zweite Kapitel.<\/p>\n<h3>Spracherwerb Schweizerdeutscher Kinder<\/h3>\n<p>An der Abteilung f\u00fcr Logop\u00e4die der Universit\u00e4tskinderklinik Z\u00fcrich wurde unl\u00e4ngst von der Abteilungsleiterin lic. phil. Hilda Geissmann, dipl. Logop\u00e4din, eine <b>L\u00e4ngsschnittstudie zum \u201eSpracherwerb Schweizerdeutscher Kinder<\/b> im Alter von 1.6 Jahren bis 4.Klasse\u201c durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>An der Studie beteiligten sich zuweisende Kinder\u00e4rzte und Kinder\u00e4rztinnen, Fachpersonen, Eltern und ihre Kinder, das Studienteam Logop\u00e4die und die Entwicklungsp\u00e4diatrie.<\/p>\n<p>Als Untersuchungsinstrumente wurden Elemente der Spielentwicklung, der Sprech- Sprachent- wicklung und der Kommunikationsentwicklung eingesetzt. Zudem erfolgten eine H\u00f6r- und eine entwicklungsp\u00e4diatrische Abkl\u00e4rung.<\/p>\n<p><i>Folgendes sind Tatsachen<\/i>:<\/p>\n<p>Kleine Kinder lernen sprechen und Sprache nur, wenn sie angesprochen werden, im direkten Dialog. (<i>Bei h\u00f6rgesch\u00e4digten Kindern verstummt das anf\u00e4nglich im ersten Lebensjahr vorhandene Plaudern.)<\/i> <b>Die sprachsensible Phase dauert bis ca zum 5.Lebensjahr<\/b>.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><i>das m\u00fchelose \u00dcbernehmen einer Sprachmelodie<\/i><br \/>\n<i> das spontane sofortige Nachsprechen von Geh\u00f6rtem (Papagei)<\/i><br \/>\n<i> aus dem Geh\u00f6rten eigene W\u00f6rter bilden, die zum Inhalt passen oder erfunden sind<\/i><br \/>\n<i> Floskeln sagen, die zu einer gegebenen Situationen passen<\/i><br \/>\n<i> \u00fcber komisch klingende W\u00f6rter lachen<\/i><\/p>\n<p>Kritisch wird es, wenn kleine Kinder im Alter von 2 Jahren weniger als 50 W\u00f6rter sprechen, keine Zweiworts\u00e4tze wie \u201e<i>Mami chauf\u201c, \u201eAuto put, \u201e Hund wauwau<\/i>\u201c \u00e4ussern, aber sich ohne weiteres mit Zeigen, Mienenspiel, sich Bewegen verst\u00e4ndlich machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><i>Wie wird die Sprachentwicklung weiter verlaufen?\u00a0<\/i><br \/>\nWerden die Kinder bis zum dritten Lebensjahr altersentsprechend\u00a0 erz\u00e4hlen?<br \/>\nFehlen beim Sprechen lediglich noch einzelne Laute?<\/p>\n<p>Oder sprechen einzelne Kinder mit drei Jahren noch kaum mehr als beim Einsetzen des Sprechbeginns, obwohl sie sich mit Zeigen und Mienenspiel bestens verst\u00e4ndigen. Sie verstehen die an sie gerichteten altersentsprechenden Auftr\u00e4ge, haben kein H\u00f6rproblem, verstehen auch Situationszusammenh\u00e4nge und reagieren entsprechend.<\/p>\n<p><b>Was zeigt die oben erw\u00e4hnte L\u00e4ngsschnittstudie?<\/b><\/p>\n<p>Diese Kinder sind vor allem beim Sprechen auff\u00e4llig, genauer beim \u00c4ussern von W\u00f6rtern.<\/p>\n<ul>\n<li>Es fehlen Konsonanten<\/li>\n<li>Verben werden sp\u00e4rlich eingesetzt<\/li>\n<li>S\u00e4tze sind unvollst\u00e4ndig oder die Wortstellung wird verdreht<\/li>\n<li>grammatische Ver\u00e4nderungen kommen vor<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kurz gesagt: je weniger W\u00f6rter <b>gesprochen<\/b> werden k\u00f6nnen, je mehr sind auch Verb- und Satzproduktion betroffen. Das heisst, das korrekt Geh\u00f6rte wird auf dem vorhandenen neuronalen Weg nur erschwert mit der entsprechenden Sprechmotorik verbunden und verlangt vermehrt geduldige Anregung w\u00e4hrend der sprachsensiblen Phase.<\/p>\n<p>Zudem hat die Studie einen klaren <b>negativen <\/b>Zusammenhang zu einer <b>famili\u00e4ren Disposition<\/b> ergeben. Besteht in der Verwandtschaft 1.Grades eine sogenannte <b>Spezifische Sprachentwicklungs st\u00f6rung <\/b>mit ihren Folgen wie Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, was ja erst das Schulalter betrifft, ist die Wahrscheinlichkeit <b>4 x h\u00f6her<\/b>, dass bei verz\u00f6gertem oder unangemessenem Vorgehen eine solche auch in der folgenden Generation auftreten kann.<\/p>\n<p>Eine gute Ver\u00e4nderung kann erreicht werden<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">je j\u00fcnger ein Kind ist<br \/>\nje kommunikativer mit <b>Sprechen und Antworten<\/b> ein Kind ist<br \/>\nje anerkennender Eltern und Bezugspersonen \u00fcber das betroffene Kind sprechen<br \/>\nje besser sich das betreffende Kind auch ohne Worte verst\u00e4ndlich machen kann.<\/p>\n<p><b><i>Tritt ein Versagen im sprachlichen Bereich erst im Schulalter auf, bleibt dieses auch bei intensivem Bem\u00fchen bis zu 70% bestehen. Man bedenke die hohen Kosten und den geringen Erfolg.<\/i><\/b><\/p>\n<p>Was verdeutlichen diese Informationen?<\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #14d200;\"><i>Das fr\u00fche Sprechen- und Sprachenlernen kann nur dann ein Anliegen von Schulpolitikern und Schulpolitikerinnen sein, wenn sie mit den entsprechenden Grundlagen vertraut sind.<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #14d200;\"><i>Die Bestimmung, eine andere als die Muttersprache bereits nach zwei Schuljahren Lesen und Schreiben Lernen f\u00fcr alle Schulkinder obligatorisch zu erkl\u00e4ren, ist ein klarer schulpolitischer Fehlentscheid.<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #14d200;\"><i>Die fl\u00e4chendeckende allgemeine Leistungsmessung des sprachlichen Outputs bis zum12. Altersjahr ist als ein gigantischer Bluff zu bezeichnen. An die 80% der Kinder k\u00f6nnen es \u201ewie von selbst\u201c, mit welchen Methoden auch immer. Falls bei ihnen Unstimmigkeiten auftreten, sind die zugrunde liegenden Lehrmittel und deren Autoren und Autorinnen in Pflicht zu nehmen.<\/i><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<h3>Die Entdeckung der Sprache<\/h3>\n<p>Lange bevor bei Bebes das Sprechen aktuell wird, erleben sie, wie sie in die Arme genommen, gewickel, gestillt werden. Mit Krabbeln erkunden sie ihre Umwelt, sp\u00e4ter mit Stehen und Gehen ihre M\u00f6glichkeiten. Sie sind eingebunden in Erlebnisse, Gef\u00fchle sind beteiligt. Im Umfeld,wie sie aufwachsen, sammeln sie Welterfahrungen. Wenn sie beim Krabbeln einen Apfel erwischen, mit ihren Z\u00e4hnchen hineingebissen und den Saft gelutscht haben, so kennen sie etwas vom Apfel. Aber wie sollen sie sp\u00e4ter sagen? \u00d6pfu, Surgrauech, Apfel, Apple, Pomme, Mele oder Ringo? Das sind\u00a0 zwei v\u00f6llig unterschiedliche Bereiche. Erfahrungen machen geh\u00f6rt zum sogenannten kognitiven Bereich, W\u00f6rter wissen explizit zum Vorgang des Sprechens.<\/p>\n<p>Kleine Kinder entdecken bald, dass sie mit Laut\u00e4usserungen in ihrem Umfeld etwas bewirken k\u00f6nnen. Zweisilbige W\u00f6rter werden m\u00f6glich und umfassen einen ganzen Erlebnisbereich. So ist \u201eMami\u201c auch die Grossmutter oder die Betreuungsperson. Dieser urspr\u00fcngliche Erlebnisbereich bleibt und ist auch sp\u00e4ter mit jedem ge\u00e4usserten Wort mitgemeint. Was alles wird zum Beispiel mit einem Begriff wie \u201e<i>Kind<\/i>\u201cmitgedacht? Vater, Mutter, Geschwister\u2026 Oder \u201e<i>Hammer<\/i>\u201c: Nagel, Vogelhaus bauen schlagen, Hand verletzen, Gewicht.. Ein ganzer Wissensbereich gibt einem einzelnen Konzept eine Bedeutung. Zustimmende \u00c4usserungen lassen einen ein wohliges Gef\u00fchl erleben, Beschimpfungen bringen Tr\u00e4nen hervor. Mehr dazu bei Dr. Elisabeth Wehling<\/p>\n<h3>Zur Forschungsarbeit von Simone Pfenninger<\/h3>\n<p><i>Medienmitteilung vom 10.12.2014<\/i><\/p>\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, ist Sprechen Lernen f\u00fcr die Allgemeinheit kein Problem. So k\u00f6nnen zwar\u00a0 linguistische Untersuchungen gewisse Zusammenh\u00e4nge aufzeigen. Gymnasiasten und Gymnasiastinnen besuchen jedoch bereits Sekundarstufe II und es ist anzunehmen, dass bei ihnen Sprechen lernen wie von selbst statt gefunden hat. Was \u00fcberpr\u00fcft wurde, waren\u00a0 \u201e<i>grammatikalische Korrektheit und Komplexit\u00e4t, Sprachfluss, Grammatikalit\u00e4tsbeurteilung, sowie inhaltliche und strukturelle Aspekte des schriftlichen Ausdrucks\u201c<\/i>. Schriftlichkeit scheint den Vorrang zu haben. Das ist aber dem Sprechen lernen nachgestellt und kann mit den zwei von KONRAD DUDEN 1901 aufgestellten Grundregeln einigermassen zufriedenstellend erarbeitet werden. F\u00fcr die englische Rechtschreibung ist dies sehr viel schwieriger.<\/p>\n<p>Dass sich Sprachen mischen, l\u00e4sst sich in Familien, deren Eltern in unterschiedlichen Sprachgegenden aufgewachsen sind, immer wieder feststellen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Meine Partei?<\/em><br \/>\nDer F\u00fcnftel aller heranwachsenden Kinder, die schulisch trotz guter allgemeiner Intelligenz im Bereich Sprache regelm\u00e4ssig ausgegrenzt werden aus Mangel an Wissen der zust\u00e4ndigen Personen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Balgach. 12.Mai 2016 Kurzinformationen f\u00fcr im Schulbereich politisch Interessierte und alle Stimmberechtigten Hans, mein Sohn, was machst du da? Vater, ich studiere. Hans, mein Sohn, das kannst du nicht. Vater, ich probiere. Hansli, wo bisch? Da obe. Was machsch? N\u00fct. Chumm denn abe , wenn-d\u2018 fertig bisch. 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